Aktien-Portfolio JFP

Aktien-Portfolio

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Ziel: 

Das Aktien-Portfolio soll die durchschnittliche historische Entwicklung des DAX von ca. 6-8% pro Jahr auf 5-Jahres-Sicht schlagen. Idealerweise wird eine Rendite von durchschnittlich 12% pro Jahr erwirtschaftet.

Strategie:

Es soll hauptsächlich in kleine und mittlere Unternehmen investiert werden, die als unterbewertet angesehen werden. Die Unternehmen sollen in den Top 3 ihres Marktes sein und dauerhafte Wettbewerbsvorteile besitzen, damit sie für einen Zeithorizont von mehreren Jahrzehnten gehalten werden können. Das Portfolio soll dabei die aussichtsreichsten Werte stark (bis zu 40% Anteil) übergewichten. Eine hohe Schwankungsbreite wird in Kauf genommen, in der Hoffnung, dass durch die Fokussierung eine Überrendite erwirtschaftet wird. (Diese Schwankungsbreite soll im Gesamtportfolio durch die Immobilien ausgeglichen werden.)

Aktuelle Portfolio-Performance:

seit 01.11.2018
Jährliche Rendite JFP          +26,2% p.a.
Jährliche Rendite DAX          + 7,4% p.a.

dieses Jahr bis heute
Rendite JFP           +12,1%
Rendite DAX           + 0,3 %

Portfolio-Performance (30.11.20)

Aktuelle Portfolio-Zusammensetzung:

Portfolio-Struktur (30.11.20)

Kommentar zum Aktien-Portfolio:

Das Jahr ist fast zu Ende und ich bin zufrieden. Stand heute wurden rund 12% erwirtschaftet. Selbst wenn es noch ein Stück nach unten geht, gehe ich davon aus, dass es nicht wieder -30% wie im ersten Quartal werden. Damit hat sich das Aktien-Portfolio in meinen Augen ganz gut geschlagen.

Ich habe im Verlauf dieses Jahres 2 Dinge gelernt, die ich für wesentlich halte, um langfristig Erfolg mit Aktien zu haben.

  1. Eine echte Analyse, die den Namen verdient hat, ist Gold wert, wenn es bergab geht. Du kannst ganz entspannt zusehen, was der Markt macht und nachkaufen.
  2. Geduld ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Die krasse Entwicklung der Kurse von Hornbach und CropEnergies konnte ich nicht vorhersehen. Aber durch meine Analyse wusste ich, dass die Unternehmen mehr wert waren. Es hätte also auch locker sein können, dass die Aktien noch 3-5 Jahre gebraucht hätten, um beim jetzigen Niveau zu landen. Aber sie wären mit aller Wahrscheinlichkeit dort gelandet.

Die Gesamtrendite, seit ich begonnen habe, beträgt +62,3% und das innerhalb von rund 2 Jahren. Viel davon war „leider“ Glück (die frühe Kursexplosion bei Hornbach und CropEnergies), aber es ist ein gutes Polster, um meine geplanten 12% im 5-Jahres-Durchschnitt zu erreichen. Und innerhalb von 5 Jahren gehe ich wie gesagt davon aus, dass diese Kursniveaus auch erreicht worden wären.

 

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Logbuch Aktien-Portfolio

21.09.2020

Verkauf von 396 Stück Handelsbanken-Aktien

Begründung:
Das eigene operative Geschäft soll auf den Bereich Finanzdienstleistungen ausgerichtet werden. Somit wird bereits ein sehr großer Anteil des übergeordneten Gesamtportfolios den Entwicklungen dieser Branche ausgesetzt sein.
Zusätzlich ist die Entwicklungserwartung mittlerweile negativ.

12.08.2020

Kauf von 93 Stück SW Umwelttechnik-Aktien zu 3.473,31 Euro

Begründung:
Die SW Umwelttechnik erfüllt alle strategischen Kriterien und stellt eine gute Möglichkeit zur Risikostreuung dar. Da die Baubranche größtenteils anderen Entwicklungsfaktoren unterliegt als die im Portfolio bereits vertretenen Branchen, ist nur von einem schwachen „Gleichschritt“ mit den anderen investierten Unternehmen auszugehen.

04.08.2020

Dividendenertrag in Höhe von 128,40 Euro aus Covestro-Aktien

14.07.2020

Dividendenertrag in Höhe von 113,56 Euro aus Hornbach-Aktien

05.05.2020

Kauf von 92 Stück Nexus-Aktien zu 2.999,21 Euro

Begründung:
Nexus hat mit dem Know-How über IT-gebundene Prozesse im Gesundheitswesen einen sehr soliden Wettbewerbsvorteil. Sie verfolgen eine profitable Nischenstrategie und sind Marktführer in ihrem Bereich. Es sind nicht alle strategischen Kriterien zu 100% erfüllt. Hauptsächlich lässt sich argumentieren, dass Nexus nicht als „deutlich unterbewertet“ angesehen werden kann. Trotzdem gehe ich davon aus, dass das Unternehmen sich in den kommenden Jahrzehnten gut entwickeln wird.

30.04.2020

Kommentar:
Die Entwicklung im April ist natürlich immer noch von der Krise geprägt. Wer genau hinsieht, erkennt, dass sich der DAX im April besser entwickelt hat als das JFP Portfolio. Der Hintergrund ist, dass ich nahe dem letzten Tiefpunkt den Cash-Anteil erhöht habe. Das mindert die Dynamik, wenn es nach unten geht. Es bremst jedoch aus, wenn es nach oben geht, da der Cash-Bestand natürlich nicht investiert ist.
Der Effekt wird sich bis zum Jahresende dann hoffentlich erledigen, wenn wieder alles Geld investiert ist. 

In den nächsten Monaten gibt es ein paar Neuerungen. Ich habe meinen Suchprozess etwas verfeinert. Daher wird hoffentlich die ein oder andere unbekanntere Firma zum Vorschein kommen.
Viel mehr lässt sich derzeit gar nicht sagen, da vieles vom Verlauf der Krise abhängt.

24.04.2020

Kauf von 78 Stück Handelsbanken-Aktien zu 618,10 Euro

Begründung:
In der aktuellen Situation wird das Unternehmen als günstig bewertet angesehen. Ein Nachkauf nimmt außerdem etwas Gewicht aus den Positionen CropEnergies und Hornbach.

15.04.2020

Nachweis der Wertpapierumsätze der letzten 12 Monate

Veröffentlichung Analyse EPR Properties

31.03.2020

Kommentar:
Es hat ein Weilchen gedauert, dass ich mal wieder einen kleinen Zwischenstrich ziehen kann. Die Ereignisse haben sich ein wenig überschlagen… 😀

Aber schauen wir uns die Entwicklung des Portfolios an.

Wie man am Beitragsbild erkennt, sind DAX und Portfolio seit Anfang des Jahres erheblich gesunken. Wir reden hier über etwas mehr als 30% bis zum derzeitigen (!) Tiefpunkt. Auch das Portfolio hat gelitten. 

Wenn  man genauer hinschaut und sich mal nur die Entwicklung seit Anfang des Jahres ansieht, stellt man fest, dass an der Wertentwicklung des Portfolios absolut nichts besonderes ist. Es hat im ersten Quartal nahezu deckungsgleich die Bewegung des DAX vollzogen.

Das nervt mich übrigens. Da ich bei einem Einbruch von ungefähr 15% die Überlegung hatte, dass man den DAX auch „shorten“ könnte. Oder die Cash-Quote im Depot zu erhöhen. Beides hätte dafür gesorgt, dass das Portfolio jetzt über dem DAX stehen würde…

Ich habe es nicht getan, weil…. Ja, ich weiß nicht so genau warum…. Und das ist genau das, was so nervt!

Das Portfolio sieht per Ende März jetzt schon etwas „bunter“ aus. Die hohe Cash-Quote ist erst am Ende des Quartals entstanden, als ich noch weiteres Geld ins Portfolio gesteckt habe. (Wie gesagt, hätte ich das früher getan, wäre die gesamte relative Entwicklung jetzt besser.)

Nachdem ich nun bedingt durch die Pandemie doch etwas mehr Zeit habe, vermute ich, dass in den nächsten Wochen vielleicht doch noch das eine oder andere Unternehmen unter die Lupe genommen wird.

Der „überschüssige“ Cash im Depot muss ja irgendwo hin…

In jedem Fall gehe ich davon aus, dass alle Unternehmen im Portfolio diese Phase überleben werden und innerhalb einer relativ kurzen Zeit (vielleicht ein Jahr, vielleicht zwei Jahre) zur alten Größe zurückfinden werden.

Ich bin leider kein Volkswirt und kann die Folgen schlecht abschätzen. Was mich beruhigt, ist, dass alle Unternehmen entweder schon länger als 90 Jahre existieren oder Abkömmlinge von Unternehmen sind, die länger als 90 Jahre existieren (und damit vielleicht eine gewisse Erfahrung mit eingebaut bekommen haben).

Das ist natürlich keine Garantie fürs Überleben. Es zeigt aber, dass diese Unternehmen durchaus die Fähigkeit haben, Krisen zu überleben.

24.03.2020

Kauf von 107 Stück Covestro-Aktien zu 2.998,41 Euro

Begründung:
In der aktuellen Situation wird das Unternehmen als günstig bewertet angesehen. Der strategische Wettbewerbsvorteil, den Covestro hat, ist eine Unternehmenskultur die auf Nachhaltigkeit und Innovation ausgelegt ist. 

31.12.2019

Kommentar:
Das Jahr 2019 ist um und es wird Zeit, einen Strich unter das JFP Portfolio zu ziehen und zu schauen, wie es lief. Beim letzten Mal deutete es sich ja schon an, dass es gut lief. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft.

Die aufgelaufene Performance bis zum 31.12.2019 betrug +44,8%. Zum Vergleich: Der DAX hat in 2019 eine Performance von +25,4%. Beide Werte sind überdurchschnittlich gut. Damit nicht zu viel Hoffnung bei mir aufkommt, möchte ich an dieser Stelle gleich nochmal daran erinnern, dass niemand – auch ich nicht – losgeht und sich 40% vornimmt und das verlässlich schafft.

2019 war dahingehend ein Zufall. Vor allem CropEnergiesmit einer Verdopplung des Aktienpreises hat das Depot nach vorn gebracht. Dafür gibt es keine sinnvolle Begründung, außer, dass der Markt zu meinen Gunsten überreagiert hat. CropEnergies ist nicht plötzlich 100% leistungsstärker geworden. Menschen haben sich wahrscheinlich nur gedacht, dass wenn der Ethanolpreis weiter steigt, CropEnergies viel mehr wert sein müsste… usw. usf.

Zum Vergleich und um die Füße auf dem Boden zu behalten, habe ich das Portfolio mal nicht nach Marktpreisen mit dem DAX verglichen, sondern nach dem anteiligen Unternehmensgewinn, den jede einzelne Aktie ins Depot gebracht hat. Diese Art nennt sich At-Equity-Bewertung (sinngemäß „nach Eigenkapitalanteil“). Das kann ich leider vorerst nur bis zum 30.09.2019 aktuell halten, da die Jahresabschlusszahlen noch ausstehen. Man sieht deutlich, dass die Wertentwicklung deutlich moderater ablief. Aber auch hier bin ich zuversichtlich, dass das Depot im 5 Jahresdurchschnitt besser sein kann als der DAX.

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Das ist die Depotzusammensetzung am 31.12.2019. Man kann das Übergewicht der CropEnergies-Aktien deutlich erkennen. Ich habe auch schon verfrüht Aktien der Svenska Handelsbanken nachgekauft, damit die Mannheimer nicht über 40% Portfolioanteil wachsen.

Das Portfolio hat jetzt 4 Werte. Ein fokussiertes aber sinnvoll diversifiziertes Portfolio sollte meiner Meinung nach mindestens 15 Werte beinhalten. Da fehlt also noch ein wenig.

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In 2020 werde ich so weitermachen wie bisher. Ich hoffe, ich kann etwas konsistenter sein und schaffe es, meine Analysen jeden Monat abzuliefern.

Eine Neuerung wird in 2020 hinzu kommen. Und zwar werde ich eine direkte nicht börsenfähige Firma komplett transparent machen, damit man am Beispiel nachvollziehen kann, worauf es ankommt. Allerdings wird das wahrscheinlich in einer eigenen Rubrik stattfinden.

Nachweis Depotumsätze für die letzten 12 Monate

23.12.2019

Kauf 207 Stück Svenska Handelsbanken-Aktien zu 2018,54 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

11.12.2019

Kauf von 111 Stück Svenska Handelsbanken-Aktien zu 1.028,86 Euro

Begründung:
Analyse Svenska Handelsbanken

31.10.2019

Kommentar:
Ein Jahr ist rum, seit ich den Anfang mit dem Aktiendepot gemacht habe. Zeit, mal wieder drauf zu schauen und einen Zwischenstand zu ermitteln.

Seit April hat sich eine Menge getan. Der Dax hat sich von einem Hoch wieder nach unten entwickelt und im August das Niveau von Anfang November letzten Jahres erreicht, dem Beginn meines kleinen Experiments. Seit August gab es eine relativ stetige Entwicklung nach oben. Und mit dem Schlusskurs des 31.10. hatte der DAX 12,2% gegenüber dem 01.11. des Vorjahres zugelegt.

Das JFP Portfolio hat sich ähnlich gut entwickelt und leicht besser abgeschnitten. Hier hieß es 17% im selben Zeitraum. Natürlich ist es viel zu früh, um zu jubeln. Das Ziel hieß Outperformance innerhalb von 5 Jahren. Jetzt ist das erste rum. Technisch betrachtet, kann es auch Glück gewesen sein.

Die Struktur hat sich gegenüber den Vormonaten natürlich etwas geändert. Mittlerweile liegen drei Werte im Depot. Alle wurden ungefähr mit 3.000 Euro Anschaffungskosten aufgenommen. Die unterschiedliche prozentuale Aufteilung liegt an der sehr unterschiedlichen Wertentwicklung.

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Immer noch verfolge ich die Idee, ein sehr fokussiertes Portfolio zu bauen, da eine zu hohe Streuung von Risiken die Chancen verkleinert, eine bessere Rendite als der Durchschnitt zu schaffen.

Ich habe festgestellt, dass es sehr schwierig ist, am Ball zu bleiben. Vor allem haben mich mein Jahresurlaub, eine gute Auftragslage und die Vorbereitungen auf eine größere Investition eingeschränkt.

Der letzte Punkt wird bald öffentlich. Dann gibt es wieder mehr zu schreiben.

Zum Schluss sei mir noch die Randbemerkung erlaubt, dass es mich freut, dass die Leute mit denen ich spreche, durchaus interessiert sind und auch eigene Themen vorgeschlagen haben. Ich werde sie aufgreifen sobald ich kann.

Nachweis Depotumsätze der letzten 12 Monate

03.09.2019

Kauf 127 Stück Svenska Cellulosa-Aktie zu 1.000,19 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

05.08.2019

Kauf 140 Stück Svenska Cellulosa-Aktien zu 1.010,36 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

19.07.2019

Dividende CropEnergies 83,40 Euro

09.07.2019

Dividende Hornbach 113,56 Euro

04.07.2019

Kauf 127 Stück Svenska Cellulosa-Aktien zu 1.007,72 Euro

Begründung:
Analyse Svenska Cellulosa Aktiebolaget

06.05.2019

Kauf 170 Stück CropEnergies zu 1.013,61 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

30.04.2019

Kommentar:
Im April hat der DAX sehr schnell sehr viel zugelegt. Das JFP-Portfolio kam nicht hinterher. Die Begründung ist immer noch ein sehr hoher Cash-Anteil der nicht am Markt „arbeitet“.

Eine sehr interessante Investment-Möglichkeit hat sich im April ergeben. Es geht um ein direktes Investment in Form einer Neugründung. Das steckt jedoch alles noch in den Kinderschuhen. Hier ist noch nichts wirklich spruchreif. Allerdings freut es mich wirklich sehr, daran zu arbeiten, da ich davon überzeugt bin, dass es gut geht. Ich habe das ja auch nun schon ein paar Mal durchgemacht. So langsam sollte ich wissen, wie es geht…

Die Struktur hat sich gegenüber den Vormonaten kaum geändert. Der April hat aber auch etwas positives gebracht. Hornbach hat sich ein kleines Stückchen erholt und CropEnergies hat mit seinem Gewinn die Abwärtsbewegung von Hornbach nahezu ausgeglichen.

Seit Beginn hat das Portfolio netto nach Kosten -0,3% per 30.04.2019 erwirtschaftet. Das ist quasi keine Änderung. Die Performance hat also in den ersten 3 Monaten die Anschaffungskosten erwirtschaftet.

Das ist natürlich kein Grund für Jubelrufe, aber ich stehe natürlich auch erst am Anfang. Das Portfolio muss ja erst noch aufgebaut werden.

Für den Mai werde ich erstmalig versuchen, meinen Auswahlprozess systematisch zu gestalten. Ich will sehen, dass ich vielleicht nicht so viel Daten durchkämmen muss, um einen aussichtsreichen Kandidaten zu finden. Bisher hat das immer enorm viel Zeit in Anspruch genommen und war ja auch nicht immer von Erfolg gekrönt, siehe die Beispiele SMA und BMW.

08.04.2019

Kauf 59 Stück Hornbach-Aktien zu 1.007,71 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

31.03.2019

Kommentar:
Der März war gekennzeichnet von viel Arbeit, sodass ich nicht viel recherchieren konnte. Das zeigt sich auch im Portfolio. Es gibt keine inhaltlichen Neuzugänge. Ich habe lediglich CropEnergies nach gekauft. Der DAX ist auf Erholungskurs und der hohe Cash-Bestand lässt mich immer noch alt aussehen.

In der Struktur sieht man, dass Hornbach verloren hat. Das ist in meinen Augen nicht weiter wild, da es mir die Möglichkeit gibt, weiter nach zu kaufen.

Was wirklich interessant ist an dieser Situation, ist, dass Hornbach lediglich weniger Gewinn gemacht hat als erwartet (aber Gewinn!). Daraufhin verlor die Aktie etwas mehr als 10%. SMA auf der anderen Seite hat „geplant“ einen Verlust eingefahren und steigt daraufhin fast 10%.

Märkte können echt verrückt sein… Der einzige Weg durch das Wirrwarr ist, in meinen Augen, einen langfristigen Fokus auf die betriebswirtschaftliche Entwicklung zu legen und davon auszugehen, dass irgendwann auch die echte Performance eines Unternehmens zählt…

Es wäre natürlich schön, wenn ich im April einen Neuzugang für das Depot finde. Natürlich kann ich nichts versprechen. Ein paar Kandidaten habe ich jedoch schon auf der Liste.

Ich musste feststellen, dass wenn ich gut recherchieren will, ich nur eine Analyse pro Monat verlässlich schaffe. Daher werde ich das als neues Monatsziel für mich festlegen. Ich will schließlich auch allgemeine Artikel rund um das Thema Geldanlage verfassen. Da jetzt schon zwei, drei Mal die Rückfrage kam, in was man sein Geld anlegen sollte.

12.03.2019

Kauf 186 Stück CropEnergies-Aktien zu 1.005,71 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

27.02.2019

Kommentar:
Der letzte Monat hat ein bisschen Bewegung ins Spiel gebracht. Der Dax hat ordentlich zugelegt und mein Portfolio „leidet“ unter dem hohen Cash-Bestand. Aber ich will mich an mein Konzept halten. Vernünftige, langfristig lukrative Investmentmöglichkeiten finden und diszipliniert und kontinuierlich ein Portfolio damit aufbauen.

Transparenz im Portfolio
Ein Kollege im Herzen (Liebe Grüße an Nico!) hat mich darauf hingewiesen, dass man auf meiner Seite (noch) nicht erkennen kann, welche Wertpapiere ich wirklich kaufe und welche nicht.

Das wird sich in Zukunft ändern. Ich suche noch nach einem Format, wie ich meine Kaufabrechnungen und Depotauszüge verfügbar mache. Aber es wird definitiv kommen.

Gott sei Dank ist Hornbach wie erwartet noch ein Stückchen gefallen. Das gab mir die Möglichkeit noch ein kleines Paket zu erwerben.

Der eine oder andere mag sich jetzt räuspern, weil ich so viel in einem Wert gebunden habe. So will ich aber das Portfolio aufbauen. Fokus auf wenige Gute ist die Devise. Das wird zwar größere Schwankungen mit sich bringen, aber natürlich auch die Möglichkeit, sich nach oben und unten vom Durchschnitt zu entfernen. Wobei ich natürlich auf oben hoffe…

Seit dem letzten Stand im Januar hat sich das Portfolio 1,3 % nach unten bewegt. Hauptsächlich gibt es dafür zwei Gründe. Zum Einen belasten die Kaufkosten am Anfang immer. Zum Anderen betrachte ich meine Performance netto. Ich rechne also die Gebühren für den Verkauf noch ab, um eine reine NETTO-Performance zu erhalten.

Im März kann es passieren, dass ich mich im Dax engagieren werde. Die letzten Wochen waren durchaus positiv. Mit einem Blick auf die langfristige Entwicklung ist der deutsche Leitindex aber noch nicht an dem Punkt, dass ich sage, der Einstieg lohnt sich für mich.

Ich werde wahrscheinlich BMW unter die Lupe nehmen und vielleicht schaffe ich noch die Allianz. Schauen wir mal…

25.02.2019

Abrechnung Kauf 55 Stück Hornbach-Aktien zu 1.017,11 Euro

Begründung:
Geplanter Nachkauf

28.01.2019

Kauf 53 Stück Hornbach-Aktien zu 1.012,31 Euro

Begründung:
Analyse Hornbach

25.01.2019

Kommentar:
Am 01.11.2018 entschied ich, ein Investmentportfolio zu beginnen. Ich wollte meine Ideen und Überlegungen zum Thema Geldanlage in die Tat umsetzen.

Der Anfang war nicht sonderlich schwer. Man gehe zur Bank, eröffne ein Depot und lege etwas Geld auf das zugehörige Konto.

Dann begann das eigentlich Schwierige.. Erstens, eine Zielsetzung überlegen. Zweitens, mögliche Investments finden. Gerade dieser letzte Punkt hat es natürlich in sich.

Ziel des Aktien-Portfolios
Ich will den deutschen Leitindex schlagen. Das klingt sicherlich vermessen und arrogant. Ist es vielleicht auch ein bisschen. Wenn man sich das aber mal in Zahlen verdeutlicht, kann es klappen.

Der DAX hat eine historische Rendite (mit einem Zeithorizont von 30 bis 60 Jahren) von 6% bis 8% pro Jahr. Da sind alle Krisen mit drin – Finanzkrise, Dotcom-Blase, Ölkrise und so weiter. Als gewissenhafter Anleger kann man die Entwicklung des Index auch selbst in seinem Depot abbilden. Das heißt, wenn man sich die Arbeit macht und selbst Unternehmen analysiert, dann sollte man besser den Dax schlagen. Alles andere scheint wenig sinnvoll, da man ja die DAX-Rendite auf jeden Fall haben könnte.

Mit einem Investmentportfolio mehr als 7% in jedem Jahr zu schaffen, ist nicht möglich! Vor allem ist es nicht planbar. Für eher wahrscheinlich halte ich das Ziel, eine durchschnittliche Rendite in 5 bis 10 Jahren von 7% pro Jahr zu erwirtschaften. Und da will ich mit meinem Investmentportfolio drüber!

Erste Analysen und Entwicklung des Portfolios
Investieren ist vom allgemeinen Ablauf her denkbar einfach. Zuerst gibt es ein Screening. Hier sucht man nach geeigneten Kandidaten.

Danach kommt die Analyse. Meine Analysen werde ich zusammenfassen und veröffentlichen.

Als letztes kommt der Kauf der Wertpapiere, die die Analyse überstehen. Sie werden dann in das Investmentportfolio mit einer bestimmten Gewichtung aufgenommen.

Mein Portfolio besteht derzeit aus 90% Cash und 10% Aktien von CropEnergies.

Die bisherige Performance (seit dem 01.11.2018) liegt bei -0,3%. Zum Vergleich: der deutsche Leitindex steht seit dem selben Tag bei -1,6%.

Mir ist klar, dass das an vielen anderen Tagen noch ganz anders aussehen wird. Wahrscheinlich werde ich häufiger auch hinter dem DAX liegen. Mir ist nur wichtig, dass ich im Verlauf von 5 bis 10 Jahren eine höhere Rendite habe als die historischen 6% bis 8% des Börsenbarometers.

21.01.2019

Kauf 200 Stück CropEnergies-Aktien zu 1.000,61 Euro

Begründung:
Analyse CropEnergies

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